RNA-Therapie


RNS – biologisch aktive Ribonucleinsäuren (auch RNA-Ribonucleic acid) nach Dyckerhoff
 zur Behandlung von chronischen und degenerativen Erkrankungen



 

RNA-Extrakte bestehen ausschließlich aus biologisch aktiven Ribonukleinsäuren (RNS/RNA). Diese RNA sind wesentliche Bestandteile jeder Körperzelle. Sie sind dafür verantwortlich, dass die im Zellkern gespeicherten „Bauanweisungen“ für das Wachsen und Erneuern der Zellen und die Ausübung ihrer Funktion korrekt umgesetzt werden. Die biologisch richtigen und notwendigen Zellerneuerungsprozesse können nur unter Antrieb der RNA ablaufen. Verschiedene RNA-Formen regulieren die Proteinsynthese. Der Einfluss der Ribonukleinsäure geht so weit, dass sie während der Zellentwicklung einzelne Proteine an- und wieder ausschaltet – und damit das Schicksal der gesamten Zelle beeinflussen kann. Proteine steuern direkt den Zellmetabolismus. 

 

Im jungen und gesunden Organismus sind diese RNA normalerweise in ausreichender Menge vorhanden. Im alternden Organismus hingegen geht – schon ab dem 40. Lebensjahr – die Menge der körpereigenen RNA durch natürliche Prozesse zurück. Aber es gibt auch eine Vielzahl von chronischen und chronisch-degenerativen Erkrankungen, bei denen ein deutlicher Mangel an RNA in den betroffenen Organen vorliegt. Dies trifft auch für ererbte oder erworbene Unter- bzw. Fehlfunktionen bestimmter Organe und Drüsen zu. Diese Fehlfunktionen können schon in relativ jungen Jahren zum Tragen kommen und zu deutlichen Veränderungen bzw. Befindlichkeitsstörungen führen.

 

RNA-Extrakte bei chronisch-degenerativen Krankheiten

In Form der RNA Extrakte kann man nun dem Körper gezielt die RNA der betroffenen Organe oder Organsysteme zufuhren. Es stehen dafür sowohl RNA aus einzelnen Organen oder Organteilen als auch einige Organkombinationen, in Form von Spezialprodukten zur Verfügung. Sämtliche Produkte sind individuell kombinierbar.

Da die benötigte mRNA (microRNA) bei allen Säugern gleich ist, ist es möglich, sie aus tierischen Zellen zu extrahieren. Die Auswahl der Tiere, die Entnahme und die Verarbeitung der RNA unterliegt der deutschen und europäischen Pharmakontrolle und wird streng überwacht.

 

RNA – bei Allergien und Infektanfälligkeit

Eine weitere Wirkung der RNA Extrakte besteht in einer Stärkung der körpereigenen Abwehrkräfte und damit der Widerstandsfähigkeit gegen Infektionen und Allergien. Dies ist eine willkommene Begleitwirkung bei allen Behandlungen mit mRNA-Produkten. Selbstverständlich kann eine mRNA-Behandlung auch gezielt zur Abwehrsteigerung eingesetzt werden.

 

RNA-Produkte werden ganz individuell zusammengestellt

Jeder Patient ist in der ganzheitlichen Betrachtung der Naturheilkunde ein Einzelfall, der sich auch für die RNA-Therapie nicht in eine Schema pressen lässt. Der Therapeut wird deshalb für jeden Patienten einen maßgeschneiderten Therapieplan erstellen, der die jeweils am besten geeigneten mRNA-Präperate enthält. Meistens kommen 10–20 Ampullen einer Sorte oder aus verschiedenen Sorten kombiniert zur Anwendung. Die Ampullen sollten innerhalb von drei bis vier Wochen in regelmäßiger Folge (2–3 mal wöchentlich) i.m. verabreicht werden. Eine größere zeitliche Unterbrechung der Therapie führt erfahrungsgemäß zur   verminderten Wirksamkeit der selbigen.

 

Der Behandlungserfolg zeigt sich erst nach einigen Wochen

Die Applikation kann per Injektion Intramuskulär erfolgen. Es ist aber auch möglich, die RNA-Produkte als Infusion zu verabreichen. Die Wirkung der RNA setzt nicht schlagartig ein, sondern erst allmählich während und nach der Behandlung. Je nach betroffenem Organsystem kann die Besserung der Beschwerden schon in der ersten, aber auch erst in der dritten Behandlungswoche beginnen; sie schreitet in jedem Fall auch nach dem Ende der Behandlung noch 4–6 Wochen lang fort.

 

Der erzielte Therapieerfolg kann dann bei Erkrankungen mittleren Schweregrades ein bis zwei Jahre lang anhalten. Bei schweren Krankheitsformen kann die Wirkungsdauer kürzer sein, während bei relativ leichten Fällen eine noch länger andauernde Beschwerdefreiheit erreichbar ist. Gerade bei komplexen Krankheitsbildern und chronischem Geschehen kann eine Nach- oder Wiederholungsbehandlung zur Verbesserung oder Verlängerung des Behandlungserfolgs nötig werden. Die Verträglichkeit aller RNA-Produkte ist recht hoch. Bis auf gelegentliche Hautrötungen sind bisher keine Nebenwirkungen bekannt. Dies garantieren sowohl die Auswahl der Spendertiere, als auch das Herstellungsverfahren, bei dem allergieauslösende Eiweißstoffe vollständig entfernt werden. Besonders zu erwähnen ist die Hitzebehandlung (Sterilisation) der Ampullen als letzter Schritt in der Fertigung.

Das aufwendige Herstellungsverfahren ist die Grundlage für die gute Verträglichkeit und die Sicherheit der RNA-Produkte. 

 

RNA-Extrakte 

Anwendungsgebiete: Chronische und Degenerative Erkrankungen, bei denen Eiweißsynthese und damit zusammenhängend inkretorische Funktionen gestört sind. Erfolgreiche Anwendungen wurden bisher für u.a. folgende Krankheitsbilder dokumentiert:

  • hormonelle Störungen
  • Störungen der ACTH-Achse
  • Störung von Einzelorganen wie Niere, Leber oder Magen etc.
  • Depressionen, die aufgrund organischer Fehlfunktionen entstehen
  • Störungen im nervalen und Gefäß-Versorgungsbereich (Restless leg; Polyneuropathie)
  • Burn-out, Erschöpfung, Fatigue-Syndrom
  • degenerative Gelenkserkrankungen
  • Muskel- und Sehnenerkrankungen
  • Abwehrschwäche, Immunproblematik
  • Schleimhautdefekte (Nebenhöhlen, Magen/Darm, Vagina/Blase)
  • Kopfschmerzen, die aufgrund organischer Fehlfunktionen entstehen.